da ist man des nächtens noch durch neuschnee/schneesturm zur afterparty spaziert um am nächsten tag beim einkaufen auf den gehsteigen über der eisschicht tiefe wasserlacken vorzufinden. wozu überhaupt das haus verlassen. warm ists plötzlich und grauslich nass. dann doch lieber zuhause in der küche mit einem supperl verwöhnen und mit J. versuchen den gestrigen abend zu rekonstruieren, und festzustellen dass wir gar nicht so schlecht sind in unseren isländisch-gehversuchen.
scheinen tuts so als würden an jeder ecke erasmus studenten lauern und namen merken geht gar nimmer, so fern man die namen überhaupt versteht. sprachverwirrung die hoffentlich bald abschwillt.
mit den anderen zum ikea fahren und nützliche sachen (in meinem fall ein gscheites häferl) zu kaufen hab ich glatt verschlafen, also weiterhin tee aus nicht-für-tee-geeigneten winzig-häferln. dafür sind die isländische krone und ich mittlerweile ganz gut befreundet und weggehen tut sie sowieso genauso schnell wie der euro.
kaffeekonsum ist dank der schwedischen bekanntschaften enorm gestiegen, fika-connection! (auch an dieser stelle hätt ich gern größere häferl im kuchlkastl)
bierkonsum ist hier ein teures hobby, wenn ein sechsertragerl vom vínbúðin um die zwölf euronen kostet. spaß machen tuts trotzdem, wenn man dann gemeinsam in der küche sitzt und innerlich leidet weil man grade so kostspieliges gold in sich schüttet.
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